Haben Sie oft oder ständig eines oder mehrere dieser Symptomem, z.B
auch kombiniert mit ...
...... dann könnte eine CMD Ursache oder Verstärkungsfaktor sein.
Spannungskopfschmerz, ........
Schwindel, .......
"Migräne", .........
HWS-Syndrom,
BWS-Syndrom,
Verspannungen des
Schultergürtels
Der Begriff cranio-mandibuläre Dysfunktion bedeutet grundsätzlich, daß eine Funktionsstörung im Bereich des Schädels bzw. Unterkiefers vorliegt. Dies kann die Kiefer- und Kopfmuskulatur betreffen, aber auch die Kiefer- und Kopfgelenke.
1. und 2. Kopfgelenk verbinden Kopf und 1. Halswirbel (Os occipitale und Atlas) bzw. 1. und 2. Halswirblel (Atlas und Axis).
Im weiteren Verlauf bildet die Muskulatur oft sogenannte Triggerpunkte. Dies sind Störherde, die unabhängig von dem eigentlichen Auslöser eigene schmerzhafte Reflexkreise erzeugen. Diese verursachen in Rückwirkung auf die ursprüng-lichen Auslöser dann vielfach wiederum eine weitere Verschlimmerung.
Letztlich ist die CMD eingebunden in einen "Teufelskreis" aus Muskelver-spannungen, Schmerzen, Triggerbildung, Störungen der Gelenkfunktionen, Gelenkschädigung, weiterer Triggerbildung usw.
Mögliche Ursachen der CMD sind z.B.
Im Zahn-/Kieferbereich
- Zahn- und Kieferfehlstellungen
- Falsch angepaßte Füllungen, Inlays, Kronen und Prothesen
- Stress (mit Verspannungen der Kiefermuskulatur, Knirschen)
- Abnutzung oder Entzündung eines Kiefergelenks
- Wurzelinfektionen
Im Bereich der Wirbelsäule
- Arthrose der Kopfgelenke
- Spondylosen und Spondylarthrosen der HWS und BWS
- Gefügestörungen der HWS und BWS
- Muskuläre Trigger
Im Bereich der Extremitätengelenke
- Hüftgelenksarthrose
- Kniegelenksarthrose
- Arthrosen im Fußbereich
So komplex wie die CMD ist natürlich auch die Diagnostik. Vielfach handelt es sich um Patienten, deren Schmerzen seit Jahren bestehen.
Sie sind oft therapieresistent auch gegenüber hohen Schmerzmitteldosen, mit zahlreichen Funktionsstörungen, die vielfach sogar den ursprünglichen Auslöser in den Hintergrund treten lassen.
Basis einer kausalen Behandlung ist die Erkennung der eigentlichen Schmerz-ursache. Viele Patienten werden Jahre oder Jahrzehnte symptomatologisch behandelt - ohne Ursachenfindung ein problematisches Geschehen.
Der interdisziplinäre Ansatz im Zusammenwirken von Sportmedizin/Orthopädie, Zahnmedizin, Logopädie, Klinischer Psychologie und Bewegungsmedizin macht die Erkennung der Ursache-Wirkungsbeziehung sehr viel wahrscheinlicher. Die Integration spezifischer medizinisch-/zahnmedizinischer Therapieformen und die Einbindung einer spezialisierten Physiotherapie begründet die Wahrschein-lichkeit eines langfristigen Therapieerfolges.