Extrakorporale Stosswellentherapie

 

Letzte Möglichkeit zur Vermeidung einer Operation (Schulter, Knie, Hüfte)

Lösung von Triggerpunkten bei therapieresistenten Rückenschmerzen

Hilfe bei langwierigen Sehnenschmerzen und Schulterbeschwerden

Hilfe bei schmerzhaften Arthrosen (Hand, Hüfte, Knie, Sprunggelenk, Fuß)

 

Erektile Dysfunktion / Impotenz     mehr

 

 

 

Die extrakorporale Stosswellentherapie (ESWT) hat sich in vielen Studien als effizient in der Schmerzbehandlung erwiesen. Arthrosen, Sehnenerkrankungen und Muskelschmerzen lassen sich langfristig verbessern. Selbst die Impotenz in allen Altersgruppen kann erfolgerversprechend therpapiert werden.

Gleichwohl handelt es sich nicht um eine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. Private Krankenkassen übernehmen die Kosten oft nach Anfrage. Wir empfehlen daher Patienten mit allen weiter unten genannten Indikationen, zunächst alle Therapieoptionen des Leistungeskatalogs der gesetzlichen Kostenträger zu nutzen. Die ESWT ist kostenaufwendig, muß selbst finanziert werden und ist daher trotz oft guter Wirksamkeit die letzte Option vor einer Operation oder bei therapieresistenten Schmerzen.

 

Es gibt zwei Formen der Stosswellentherapie:

  • radiale Stosswellentherapie          
  • fokussierte Stosswellentherapie 

 

Die fokussierten Stosswellen sind "härter", die Behandlung stellt erheblich höhere Anforderungen an die Vordiagnostik und ist daher aufwendiger, bei entsprechender Indikation aber auch effizienter.

 

Die Behandlung als solche ist grundsätzlich schmerzhaft; die Auslösung von Schmerzen an den Triggerpunkten bzw. den Hauptschmerzpunkten ist Teil des therapeutischen Vorgehens. Eine Lokalanästhesie (örtliche Betäubung) erfolgt daher in der Regel nicht.

 

 

 

Degenerative Schultererkrankungen

sind oft Indikation für eine Stosswellen-

therapie zur Vermeidung einer Operation.

 

 

"Tennis- oder Golferarm" sind Sehnenansatzerkrankungen, bei denen die Stoßwellentherapie oft die einzige, dann aber auch nachhaltige Hilfe ist.

 

Eine vorangegangene Kortisontherapie verschlechtert die Prognose, Operationen sind vielfach uneffektiv.

 

Aber auch andere Lokalisationen 

und ...

 

.... chronische Wirbelsäulen-

schmerzen sowie schmerzhafte

Triggerpunkte sind oft erfolgreich

zu behandeln.

 

 

Indikationen für die radiale Stosswellentherapie

 

Nach vorliegenden Erhebungen für die radiale extrakorporalen Stoßwellentherapie lassen sich in den o.g. Indikationen in ca. 70 bis 90 % der Fälle langfristig gute bis sehr gute Behandlungsergebnisse erzielen.

  • Tennis- und Golferellenbogen (Epicondylopathia radialis/ulnaris)
  • Chronische Schultersehnenbeschwerden mit und ohne Verkalkungen (Impingement-Syndrom/Tendinosis calcarea)
  • Fersensporn (Fasziitis plantaris)    mehr
  • Patellaspitzensyndrom
  • Tibiakantensyndrom
  • Chronische Achillessehnenbeschwerden (Achillodynie)
  • Schmerzhafte Sehnenentzündungen am Hüftkamm (Bursitis trochanterica)
  • Chronische Schmerzen im Rücken-, Schulter- und Nackenbereich (Myofasziale Schmerzsyndrome)

Es gibt nur wenige Gegenanzeigen, die nach aktuellem Kenntnisstand die Anwendung von radialen Stoßwellen einschränken:

  • Patienten mit Gerinnungsstörungen / Marcumarpatienten
  • Tumorpatienten
  • Wachstumsfugenbereich bei Heranwachsenden
  • Schwangerschaft
  • Herzschrittmacher

 

 

Indikationen für die fokussierte Stosswellentherapie

 

Die extrakorporale Stoßwellentherapie dient zur Behandlung von chronischen und punktförmigen Schmerzen, vornehmlich im Knochen - Sehnen - Übergangsbereich und im Muskelansatzbereich

  • Kalkschulter
  • Tennis-/Golferellenbogen
  • Fersensporn    mehr
  • Achillessehnenbeschwerden
  • Chronische Entzündungen der Sehnenansätze am Schultergelenk
  • Schleimbeutel/Sehnenansatzentzündungen am Hüftknochen
  • "weiche Leiste" im Profifußball
  • Belastungsschmerz an der Schienbeinkante
  • Schleimbeutelentzündung an der Kniescheibenspitze
  • Falschgelenke (Pseudoarthrosen)
  • Triggerpunkte der Rückenmuskulatur als Auslöser therapieresistenter Rückenschmerzen
  • Arthrosen
  • Erektile Dysfunktion / Impotenz        mehr
  • Ulcus cruris
  • Diabetische Gangrän
  • Wundheilungsstörungen
  • Chronisch offene Wunden

 

Die Gegenanzeigen entsprechen denen der radialen Stosswellentherapie.

 

 

Indikationen für die planare Stosswellentherapie

 

  • Diabetische Gangrän
  • Wundheilungsstörungen
  • Chronisch offene Wunden, z.B. ulcus cruris
  • Cellulitis

 

 

Welche Therapieform ist am besten?

 

Grundsätzlich ist die radiale Stosswellentherapie nur für Weichteilbereiche geeignet. Therapie in Knochen- oder Knorpelnähe ist die Domäne der fokussierten Therapie. Wir favorisieren für viele Indikationen die Kombination beider Verfahren. Die fokussierte Therapieform wird dabei zunächst für fokale Therapiemassnahmen, die radiale Stosswelle für ergänzende flächige Anwendungen genutzt.

 

 

 

Kosten der Stosswellenherapie nach GOÄ

 

je Sitzung

  • radial         (RSWT);    302A   Faktor 4,6    74,48**
  • radial         (RSWT);    302A   Faktor 2,3    37,24*
  • fokussiert  (ESWT);  1800A   Faktor 1,0    86,27*

 

(**Je Hauptindikation)

(*  In Komb)ination mit ESWT)

 

Alle Angaben unterliegen Änderungen und sind ohne Gewähr.

Als Therapie sind diese Leistungen umsatzsteuerfrei.

 

 

 

Bei "Leistenzerrung" (Insertionstendinose / Zerrung des Adduktorenusprungs, "Weiche Leiste") wirkt die Kombination von fokussierter und radialer Stosswelle oft nachhaltig. Monate-  oder jahrelange Schmerzen werden vielfach innerhalb weniger Wochen beseitigt.

Immer für Sie da. Besonders, wenn good vibrations Sie Ihre Schmerzen vergessen lassen.