Regenerative Therapie - ein komplementärer Heilungsansatz

 

Jede biologische Existenz basiert auf dem Verhältnis von Degeneration zu Regeneration.

 

Zellen altern und sterben. Zugleich bilden sich neue junge Zellen, die den Verlust kompensieren. Geschieht das im gleichen Verhältnis, besteht ein Gleichgewicht von Degeneration und Regeneration.

 

Bis zum Abschluß des Wachstums überwiegt im Organismus generell die Regeneration. Viele Zellen vermehren sich überproportional zum Verlust,. Diese "Superkompensation" des Wachstums ist genetisch festgelegt, ihre eigentlichen Mechanismen sind unbekannt.

 

Nach Abschluß der Wachstumsphase tritt, über die Gesamtheit des Organismus gesehen, ein Gleichgewicht ein. Abgebaute Gewebe werden im gleichen Maß durch neu wachsende Zellen ersetzt. Auch diese Phase und ihre Dauer ist grundsätzlich genetisch festgelegt.

 

Mit zunehmendem Alter beginnt dann zunächst langsam, später oft progredient ein Überwiegen der Degeneration gegenüber der Regeneration. Der Verlauf ist wie alle anderen Phasen abhängig von der genetischen Disposition. Grundsätzlich würde dies der biologischen Alterung entsprechen.

 

Ein Überwiegen der Degeneration verläuft aber nicht in allen Körperbereichen gleich.