Bewegungs- und Sportmedizin für alle

 

--- denn Bewegung ist Medizin ...

 

 

...   ohne Nebenwirkungen, 

    - wenn die Dosis stimmt.

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Die Sportmedizinische Ambulanz ist im Rahmen der allgemeinen Infektionsprophylaxe ab 20.03.2020 bis 6.4.2020 geschlossen. In dieser Zeit bereiten wir Maßnahmen für optimierte Sprechstunden, z.B. auch Telefonsprechstunden, vor. Gerade in dieser Zeit ist regelmäßiger Sport extrem wichtig, und wir werden weiterhin in allen bewegungsrelevanten Fragen helfen.

 

Wir informieren hier ständig über Änderungen.

  

Bei Notfällen erhalten Sie auch in der Notaufnahme der Universitätskliniken zu jeder Zeit umfassende Versorgung.

ULSP

 

Universität Leipzig

Sportmedizin

 

UKL-Aufnahmeambulanz

 

 

Wichtiger Hinweis: Wir nehmen uns für alle Patienten die notwendige Zeit. Häufig sind zudem Sportunfälle, die sofort versorgt werden müssen.

 

Trotz Bestellsystem gilt: Dringlichkeit vor Reihenfolge. Bitte richten Sie sich auf nicht vorhersehbare Wartezeit ein.

 

 

Versorgung in Notfällen

Notfallversorgung rund um die Uhr im 

Universitätsklinikum Leipzig

 

zur Notfallambulanz

 

 

Wir wünschen unseren Patienten, Sportlern und Studenten Gesundheit und gute Stimmung. Bleiben Sie dabei mit Ihrem Training. Das wichtigste ist eine stabile Immunlage.

Wenn ihr doch eine Erkältung, Influenza oder eine Corona-Infektion habt, ab ins Bett. Fieber nur bei kritischen Temperaturen senken, denn mit Fieber heilt sich der Körper besser. Achtet auf viel Eiweiß, Vitamine und frische Ernährung. Nichts ist wichtiger als eine gute Immunlage.

 

Geht´s mit dem Sport locker an in dieser Zeit. Intensives Training schwächt das Immunsystem, besonders in den ersten 6 Stunden nach dem Training habt ihr eine "immunologische Lücke". Meidet dann unbedingt öffentliche Verkehrsmittel und Kontakt mit anderen Menschen. 

 

Bitte nehmt Rücksicht aufeinander. Wenn ihr husten müsst, immer in ein Papiertuch, das ihr schnell in einer Toilette entsorgt. Immer Desinfektor mitnehmen, besonders wichtig auf allen vielgenutzten Flächen wie Türgriffen, Einkaufswägen/-körben usw. Eigentlich ganz normale Verhaltensweisen, die jetzt nur wieder einmal ins Gedächtnis gerufen werden. Denkt an die anderen: Desinfiziert eure Hände regelmäßig nach dem Naseputzen oder Niesen.

 

Bitte beschafft euch Mund-/Nasemasken! Leider liest man immer wieder deren Schutzwirkung ist nicht gesichert. Doch, ist sie. Sonst würden die Masken bei keiner OP getragen. Natürlich dienen die Masken vor allem dem Schutz der anderen. Es geht darum, die Virusverbreitung durch Tröpfchen zu vermeiden. Die Masken reduzieren den Tröpfchenflug, und sie verhindern die Kontamination der Hände, weil man sich nicht mehr an Nase und Mund faßt. Wenn jeder eine trägt, dann schützt sich aber auch letztlich jeder selbst.

 

Wir wünschen uns von der Politik: 

  1. Dichte OP-Masken sollen am Eingang jeder öffentlichen Einrichtung (Supermarkt, Tankstellen usw) umsonst ausliegen. Zutritt darf nur mit angelegter  Maske zulässig sein. Das sind wir allein schon den Menschen schuldig, die dort für uns arbeiten!
  2. Die Nase-Mund Masken müssen innerhalb von Ortschaften ständig getragen werden. 
  3. Desinfektorenspender (Tücher, Spender) müssen am Eingang jeder öffentlichen Einrichtung (Supermark, Tankstellen usw) stehen, auf die verpflichtende Nutzung muss sehr deutlich hingewiesen werden.

 Es kann wirklich so einfach sein, den Schutz zusätzlich zu allen bestehenden Maßnahme extrem wirksam zu erhöhen! Wer Nase-Mundschutzmasken trägt zeigt seine Verantwortung für alle. Macht mit, es wird bald wieder welche geben. 

 

Unser 4. Wunsch ist noch illusorisch, aber bitte, liebe Politiker, gebt den Wissenschaftlern alles um ihn zu erfüllen: Selbsttests für alle, am Eingang jeder öffentlichen Einrichtung als Sets erhältlich!!

Warum? Viele haben die Erfahrung schon gemacht, es ist gar nicht so einfach, sich testen zu lassen. Aber  viel wichtiger:  z.B. jemand hat Schnupfen und Halsschmerzen, läßt sich testen, negativ. 2 Wochen später, das gleiche. Und jetzt? in dieser Zeit gibt es viele Infektionen und viele Menschen sind immer wieder krank. Also erneut und immer wieder zum Test, denn der alte ist nichts mehr wert, und so weiter. Da ist es doch viele besser man hat z.B. ein 5er-Set Tests dabei, testet "einfach" selbst, ist vielleicht Corona-positiv und ab in die Heim-Quarantäne. Wie lange und mit welchen Stellen Kontakt aufnehmen sagt die Gebrauchsanweisung im Testset. Massiv reduzierte Virusverbreitung wäre die Folge! Wir wissen, das ist derzeit nur ein Traum. Aber einer, der wenn er Wirklichkeit wird uns wohl schnell über den Berg bringt.

 

Und jetzt wieder zum Sport, einem der besonders wirksamen Immunhelfer: Hometraining ist immer ideal und gerade jetzt perfekt. Liegestützen, Kniebeugen und "Klappmesser" sind unverändert die Fitmacher Nr. 1. Langsam herantasten, abgeschwächte Versionen wenn es nicht funktioniert und Übung maximal zwei mal pro Woche. Passt mit Klimmzügen auf, wir sehen immer mal wieder eine verletzte Bizepssehne. Alternativ: unter einen Hocker/Stuhl legen und den Oberkörper hochziehen. Das schont die Sehnen.

Wie trainiert man richtig: 3 Sätze a` 10 Wiederholungen 1 - 2 mal pro Woche. Unbedingt leichte spezifische Vorbelastung und Bewegungen langsam durchführen. Wenn´s irgendwo sticht sofort abbrechen.

 

Ihr habt Fragen? Ruft uns an, telefonisch sind wir wie immer für euch da. Und in unserer künftigen Telefonsprechstunde sowieso. Natürlich gibt es bei ULSP auch das richtige online Trainingsprogramm mit Videos für alle Leistungsklassen. Für euer Smartphone, unseren speziellen Fitness Tracker oder einfach so. 

 

Und bei aller Corona-Sorge, .. bleibt doch auch immer noch der Umweltschutz. Klar, der steht jetzt wirklich nicht im Fokus und die Umwelt atmet im Gegensatz zu uns auch etwas auf. Aber gerade jetzt: Mit dem Fahrrad oder Laufschuhen zum Job, trainieren, das Immunsystem stabilisieren und dabei auch noch die Umwelt schonen. Das kann richtig Spaß machen. Wenn Euch das Thema stark interessiert, meldet euch. Wir sagen euch, wie ihr durch Sport und richtige Ernährung euren CO2-Abdruck verkleinern könnt. Und eure Arbeitskollegen sind dann auch bald dabei. Ok, Ihr macht Home-Office? Dann unbedingt aufs Rad und einfach so eine Stunde bewegen.  

 

Alles Gute, Ihr/Euer

 

Prof. Dr. med. Martin Busse

 

 

Irgendein Sport geht immer. Der Einstieg ist hier.